Rider Blog Marcus Klausmann:Weltcup Finale Val di Sole

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Rennbericht zum Nordketten Downhill und Weltcup Finale Val di Sole.

Hallo Zusammen!

Es sind nun zwei Wochen vergangen und ich habe euch eine Menge zu berichten:

Nordketten Downhill

Gleich nach dem Weltcup in La Bresse ging es für mich, und den meisten anderen Weltcup Fahrern, nach Innsbruck zum Einladungsrennen “Nordketten Downhill”. Das Format war ganz einfach. 4 Fahrer in einem Team – 2 davon aus dem Pro Team und 2 Locals. Beim “GHOST Factory Team” gingen als Pro´s Guido Tschugg und ich an den Start.

Der Modus lief so: 4er Block mit jeweils einem Fahrer aus jedem Team, die Ergebnisse wurden addiert und daraus ergab sich das Gewinner Team. Die Strecke war brutal steil – 10min lang und unten heraus wurde es auch noch schnell. Müde Unterarme gab es gratis dazu. Im Rennen hatten unsere Locals und Guido leider nicht so viel Glück. Stürze und Defekte verhinderten eine gute Platzierung. In meinem Lauf lief es echt super und ich konnte die fünft beste Tageszeit herunter fahren!

UCI Weltcup Finale Val di Sole

Am darauf folgenden Wochenende stand das UCI Weltcup Finale in Val di Sole auf dem Programm. Nach ein paar Tagen der Erholung, fühlte ich mich immer noch sehr erschöpft und müde. So lief es auch beim ersten Training – ich war müde und nicht konzentriert. Dazu kam dann noch, das sich meine ledierte Schulter meldete und ich Probleme bekam.

Am Freitag stand  die Qualifikation auf dem Plan. Mein Lauf war, wie ich mich schon die ganze Zeit fühlte – Müde. Gleich zu Beginn meines Laufes bekam ich einen großen Schlag auf meine Schulter. Danach traf ich auch kaum eine Spur mehr und stolpert irgendwie ins Ziel. Am Schluss reichte es dann noch gerade so für das Finale mit Platz 70.

Im Finale ging ich mit etwas unsicherem Gefühl an den Start. Ich wusste nicht recht ob meine Schulter gut war. Der Lauf ging los und in der ersten Minute musste ich mich erst ins Rennen finden. So konnte ich mich von Zwischenzeit zu Zwischenzeit immer weiter vor schieben und am Ende sprang ein solider 36ter Platz für mich raus.

Weiter geht es in zwei Wochen zur Weltmeisterschaft ins Schweizer Champéry. Am Mittwoch, den 31. August, bin ich auf der Eurobike wo ich einige Autogrammstunden geben werde.

Bis dahin
Euer Marcus

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